Konzerte im Südwesten
» 24. August 2019 · 19 Uhr zusammen mit Roland Kroell und Claudia Libor in der Erdmannshöhle Hasel
» 15. September 2019 · 16 Uhr zusammen mit Roland Kroell und Claudia Libor, Herrischried, Ödlandkapelle
» 18. Oktober 2019 · 19:30 Uhr Solokonzert mit eigenen Kompositionen, Bad Säckingen, Altkatholische Kirche

Meditative irische Musik in einer Tropfsteinhöhle

Die faszinierende Musik von Turlough O'Carolan, ein reisender irischer Harfner im 17. und 18. Jahrhundert, eingebettet in atmosphärische Klangbilder von Epinette, Sandawa und Harfe.

Die feucht-kühle Höhlenluft und die Echos der zerfurchten Gesteinswände erzeugen ein sehr eigentümliches Klangbild von hoher Eindringlichkeit, wie ich es noch nie bisher gehört habe.

Das Konzert findet in einer großen Grotte tief im Berg statt. Dazu müssen etwa 30 Meter durch einen Höhlengang zurückgelegt werden. Damit niemand allein durch die Höhle gehen muss, ist der Einlass genau ab einer Viertelstunde vor Konzertbeginn. Nach Beginn des Konzertes wird der Eingang geschlossen sein. Da es in der Höhle auch im Hochsommer nicht wärmer als 12 Grad wird, ist es gut einen Pullover mitzubringen.

Infos zur Höhle gibt es hier: » www.erdmannsreich.de

Konzert in der Erdmannshöhle im August 2018

Die Kapelle wurde 1780 von Hotzenwälder Bauern als Dank dafür errichtet, dass ihr Vieh von der Rinderpest verschont geblieben war. Sie liegt an einem friedlichen Ort umgeben von Wald auf dem höchsten Punkt des Hotzenwaldes zwischen Herrischried und Hornberg. Im Innern der Kapelle haben 40 Personen Platz.

James Joyce (1882 - 1941) gilt als wichtigster Dichter des modernen Irlands. Bereits als Neunjähriger verfasste er sein erstes Gedicht. Seine bekanntesten Bücher sind Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake.
In unserem Konzert sind einige seiner frühen Liebesgedichte in der Vertonung von Roland Kroell zu hören.
Turlough O'Carolan (1670 - 1738) erblindete im Alter von 18 Jahren und erlernte daraufhin die Harfe zu spielen, da die Tradtion der blinden Harfner weit in die keltische Vergangenheit Irlands zurückreicht. In seinen Kompositionen verbindet er das keltische Erbe mit barocken Melodien und so ist seine Musik eine faszinierende Brücke zurück in die geheimnisvolle keltische Musikwelt gewürzt mit der sonnenhellen Leichtigkeit und Lebensfreude des italienischen Barock.
Gespielt wird dieses Konzert auf Epinette (eine Bordunzither aus den Vogesen), auf einem Nachbau einer altirischen Bronzesaitenharfe, auf einer modernen Keltischen Harfe und auf Sandawa (ein erweitertes Monochord).

In diesem Konzert spiele ich eigene Kompositionen für Keltische Harfe solo aus den letzten Jahren. Die Keltische Harfe entstammt der irischen Tradition. Sie hat etwa die Größe der historischen irischen Harfe, aber eine moderne Besaitung aus Karbonfasern. Und wie bei meinem Instrument liegt die Wurzel meiner Musik in der alten keltischen Überlieferung und verbindet sich mit Akkorden und Rhythmen unserer Zeit zu einer eigenen neuen Einheit.

Die Kirche St. Peter und Paul der Altkatholischen Gemeinde Bad Säckingen liegt am Rheinufer nahe der Holzbrücke auf dem Areal des Friedhofes und ist von der Innenstadt aus sehr gut zu Fuß zu erreichen. Autos finden reichliche Parkmöglichkeiten auf dem nahe gelegenen Festplatz.