Konzerte im Südwesten
» 16. November 2019 · 20 Uhr Konzert mit Roland Kroell, Claudia Libor und Christoph Pampuch, Kesselhaus, Weil am Rhein
» 17. November 2019 · 18 Uhr Konzert mit Hildegard Koch, Eva Koch und Chr. Pampuch, ehem. Gasthof Adler, Harpolingen
» 18. Oktober 2019 · 19:30 Uhr Solokonzert mit eigenen Werken, altkatholische Kirche St. Peter und Paul, Bad Säckingen

November 2019

Konzert in der Erdmannshöhle Hasel im August 2018

 

Meditative irische Musik

Fairy Eireannach - Irische Feenmusik: Lieder von James Joyce und Harfenmusik von Turlough O'Carolan

Roland Kroell · Gesang, Epinette
Claudia Libor · Sandawa
Christoph Pampuch · Keltische Harfe, Bronzesaitenharfe

Samstag 16. Nov. 2019 um 20 Uhr
Kulturzentrum Kesselhaus
Am Kesselhaus 13, Weil am Rhein

James Joyce (1882 - 1941) gilt als wichtigster Dichter des modernen Irlands. Bereits als Neunjähriger verfasste er sein erstes Gedicht. Seine bekanntesten Bücher sind Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake.
In unserem Konzert sind einige seiner frühen Liebesgedichte in der Vertonung von Roland Kroell zu hören.

Turlough O'Carolan (1670 - 1738) erblindete im Alter von 18 Jahren und erlernte daraufhin die Harfe zu spielen, da die Tradtion der blinden Harfner weit in die keltische Vergangenheit Irlands zurückreicht. In seinen Kompositionen verbindet er das keltische Erbe mit barocken Melodien und so ist seine Musik eine faszinierende Brücke zurück in die geheimnisvolle keltische Musikwelt - gewürzt mit der sonnenhellen Leichtigkeit und Lebensfreude des italienischen Barock.

Gespielt wird dieses Konzert auf Epinette (eine Bordunzither aus den Vogesen), auf einem Nachbau einer altirischen Bronzesaitenharfe, auf einer modernen Keltischen Harfe und auf Sandawa (ein erweitertes Monochord).


Das Erbe der alten Harfner lebt in den irischen Liedern weiter. So wie einst die Barden von den Heldentaten der legendären altirischen Könige sangen, so erzählen die Lieder des neunzehnten Jahrhunderts von den Rebellionen des irischen Volkes gegen die englischen Besatzer. Doch etwas Neues ist hinzugekommen: nicht mehr allein von Helden und Königen ist die Rede, sondern die Lieder singen auch von den Gefühlen der Menschen selbst, ihrer Liebe und ihren schmerzvollen Abschieden.

Eva Koch, Hildgard Koch und Christoph Pampuch (von rechts nach links)

The last Rose of Summer

Irische Lieder zwischen Lebenslust und Rebellion

Eva Koch · Gesang, Klarinette
Hildegard Koch · Gesang
Christoph Pampuch · Keltische Harfe, Bronzesaitenharfe

Sonntag 17. Nov. 2019 um 18 Uhr
ehem. Gasthof Adler, Harpolingen


Oktober 2019

 

Klangwanderungen

Harfenkonzert mit eigenen Kompositionen

Christoph Pampuch · Keltische Harfe

Freitag, 18. Okt. 2019 um 19:30 Uhr
Altkatholische Kirche Bad Säckingen
Austr. 14 (auf dem historischen Au-Friedhof)

Eintritt frei · Kollekte



Die Keltische Harfe

In diesem Konzert spiele ich eigene Kompositionen für Keltische Harfe solo, die in den letzten Jahren entstanden sind. Die Keltische Harfe ist zierlicher als die heute bekannte Orchesterharfe und entstammt der mehr als tausendjährigen irischen Musiktradition. Einst war sie ein königliches Instrument mit Saiten aus Gold, Silber und Bronze und wurde von Barden bei festlichen Anlässen gespielt. Doch im Zuge der irischen Kämpfe um die Unabhängigkeit starb die alte Tradition aus. Im 19. Jahrhundert entstand eine neue irische Harfe. Ihre Form lehnt sich an die alte irische Harfe an (die sich heute auf der Rückseite irischer Euromünzen abgebildet findet), ihre Besaitung jedoch besteht aus modernen Karbonfasern. Sie wird heute zumeist "Keltische Harfe" genannt und erlebt seit mehr als 40 Jahren eine Renaissance in den keltischen Ländern und immer stärker auch bei uns.

Moderne Musik mit altirischen Wurzeln

Das Konzert in der Altkatholischen Kirche spiele ich auf solch einer modernen Keltischen Harfe. In ihrem feinen, obertonreichen Klang lebt der Geist der alten irischen Harfe weiter. Und wie bei meinem Instrument liegt die Wurzel meiner Musik in der alten keltischen Überlieferung und verbindet sich mit Akkorden und Rhythmen unserer Zeit zu einer eigenen neuen musikalischen Einheit. Meine Kompositionen entstehen aus freien Improvisationen, die ich aufzeichne, kompositorisch verdichte und in Notenschrift niederlege. Mit den so entstandenen Klanggemälden lade ich Sie auf eine Wanderung in das Reich der Töne ein, auf der wir Klangspuren des alten feenhaften Irlands wiederentdecken.

Der Veranstaltungsort

Die Kirche St. Peter und Paul der Altkatholischen Gemeinde Bad Säckingen liegt am Rheinufer nahe der Holzbrücke auf dem Areal des historischen
Au-Friedhofes und ist von der Innenstadt aus sehr gut zu Fuß zu erreichen. Autos finden reichliche Parkmöglichkeiten auf dem nahe gelegenen Festplatz.

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